Nach der Gründung anfangs der 70er-Jahre veröffentlichte der Regenbogen Verlag Kunstbücher z.B. ein sehr aufwendiger Band »Schriften von Marcel Duchamps« und Literatur aus Lateinamerika, so etwa »Colegiales. Lebensbericht eines bolivianischen Landarbeiters« von Eloy Quiroga; als Firmensitz gab der damalige Verleger Theo Ruff Zürich/Cochabamba in den Büchern an.
»Der billigste Trip nach Nepal« ein schmaler Reiseführer mit Tips, wie man mit ca. 200 Dollar nach Nepal trampen konnte (!) wurde zum Verkaufsrenner. Mit dem markanten Jeans-Taschen-Umschlag und einer schwammigen Hippie-Ideologie frönend erschienen verschiedene Reiseführer aus der Region Asien/Südostasien. Weitere Destinationen in andern Kontinenten kamen mit den Jahren hinzu. Zielpublikum waren vor allem junge Traveller, Individualreisende, die möglichst billig reisen wollten resp. nur ein bescheidenes Budget hatten.
Ende der 80er-Jahre verkaufte Theo Ruff den Verlag an Peter Zimmermann und Klaus Stromer es waren mittlerweile über 100 Regenbogen-Bücher auf dem Markt. Mit den neu geschaffenen Städtereiseführern Fatima Igramhans »New York« ist mit über 100000 verkauften Exemplaren und in der 8. Überarbeitung stehend, das erfolgreichste Buch des Verlages änderte sich auch die angesprochene Käuferschaft. Nicht mehr möglichst billig zu reisen kam an erster Stelle, sondern die (Insider-)Informationen über das jeweilige Land und die Qualität im empfohlenen Restaurant oder Hotel. Dies auch als Ausdruck einer veränderten Reiseansicht im deutschsprachigen Europa.
Mit dem Kauf des Nordis-Verlages kam ein neues Schwerpunktgebiet hinzu: Skandinavien.
Mitte der 90er-Jahre trennten sich die beiden Verleger; Klaus Stromer firmiert seither in Konstanz als Regenbogen Verlag Deutschland, hinzu kam Alexander Geh, der die Skandinavien-Titel unter »Edition Elch im Regenbogen Verlag« von Offenbach aus führt.
Ende 2003 ging der Regenbogen Verlag an Rolf Dreja, dem langjährigen Produzenten der Reiseführer.